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Biogasanlage Bitterfeld nimmt Gestalt an

Die Energie für 3.500 Haushalte in Bitterfeld kommt künftig vom Acker. Biogas ist ein Schlüssel, sich von der Abhängigkeit fossiler Energieträger zu lösen. Mit dem Baubeginn der Biogasanlage Mühlenweg, am Rand des Chemieparks, beginnt der

Die Energie für 3.500 Haushalte in Bitterfeld kommt künftig vom Acker. Biogas ist ein Schlüssel, sich von der Abhängigkeit fossiler Energieträger zu lösen. Mit dem Baubeginn der Biogasanlage Mühlenweg, am Rand des Chemieparks, beginnt der Countdown. Ab Ende 2006 werden hier rund 11.000 Megawattstunden Strom und gut 14.000 Megawattstunden Wärme CO2-neutral erzeugt werden. Die Wärme wird in das Fernwärmenetz der Stadt Bitterfeld eingespeist werden. Mehr als 8 Millionen Euro investiert die Danpower GmbH in den Bau dieser Biogasanlage in Bitterfeld.

Eine Investition, die auch das Klima freut: Insgesamt werden auf diese Weise in Bitterfeld etwa 16.000 Tonnen CO2 jährlich vermieden, da bei der energetischen Nutzung von Biogas nur soviel klimaschädliches CO2 freigesetzt wird, wie die Pflanzen zuvor im Wachstum aufgenommen haben.

Für die Produktion ist der Einsatz von gut 25.000 Tonnen Maissilage notwendig. Der Mais wird von verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben auf einer Fläche von ungefähr 600 Hektar angebaut. Durch die Transport und Agroservice aus Raguhn wird der Mais geerntet und siliert, um später die Biogasanlage kontinuierlich mit Biomasse versorgen zu können.

Bereits Anfang Juli besichtigte eine Gruppe von Bitterfeldern eine ähnliche Anlage in Anklam. Die Befürchtung, die Anlage könne zu Geruchs- und Lärmbelästigungen führen, konnte schnell ausgeräumt werden. Am Beispiel der Biogasanlage Anklam, die seit einem Jahr betrieben wird, wurde schnell klar, dass Maissilage weder stinkt, noch aus den abgeschlossenen Anlagenteilen Gerüche entweichen. Danpower errichtet derzeit eine ähnliche Biogasanlage auch in Wolgast.

Danpower hat sich zum Ziel gesetzt, Energieversorgungslösungen zu projektieren und zu realisieren, um die Kunden von den von Deutschland nicht beeinflussbaren Rahmenbedingungen auf dem Weltmarkt für Erdöl und Erdgas unabhängiger zu machen. Danpower hat in diesem Jahr bereits 18 Millionen Euro in Anlagen zur Nutzung von erneuerbarer Bioenergie investiert und leistet somit einen beträchtlichen Beitrag für den Klimaschutz. So wurde im Juli dieses Jahres bereits ein Holzheizkraftwerk in Schöneck/Vogtland in Betrieb genommen, das auf Basis eines ORC-Prozesses aus Waldholz Strom und Wärme für die Stadt Schöneck produziert. Zwei weitere Holzhackschnitzelanlagen in Sachsen kommen noch bis Ende des Jahres hinzu. An der Potsdamer Danpower GmbH ist die Stadtwerke Hannover AG mit 74,9 Prozent beteiligt.


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