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Bitterfeld bekommt Wärme aus Ersatzbrennstoffen Genau im Zeitplan liegt der Bau des Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerks, das den Chemiepark Bitterfeld mit Strom und Wärme versorgen soll. Beteiligt an der Anlage ist der Energiedienstleister Danpower GmbH. Im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen bei Halle entsteht derzeit für rund 65 Mio.

Bitterfeld bekommt Wärme aus Ersatzbrennstoffen

Genau im Zeitplan liegt der Bau des Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerks, das den Chemiepark Bitterfeld mit Strom und Wärme versorgen soll. Beteiligt an der Anlage ist der Energiedienstleister Danpower GmbH.

Im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen bei Halle entsteht derzeit für rund 65 Mio. Euro eine der modernsten thermischen Anlagen, in der jährlich rund 100 000 t mittel- und hochkalorische Ersatzbrennstoffe - vor allem aus sortierten Siedlungs- und Gewerbeabfällen - verwertet werden sollen. Bauherr und Betreiber des 20-MW-Heizkraftwerks ist die PD energy GmbH, an der die Potsdamer Danpower GmbH und der P-D Chemiepark Bitterfeld-Wolfen beteiligt sind. Der Contractor Danpower wiederum gehört zu 74,9 % den Stadtwerken Hannover AG.

Die Grundsteinlegung für das Heizkraftwerk war im Dezember 2007. Ausgelegt ist die Anlage, die Anfang 2010 ans Netz gehen soll, auf eine Leistung von 9 MWel bei gleichzeitiger Auskopplung von 20 MWth Raum- und Prozesswärme. Während der Strom ins Netz des örtlichen Energieversorgers eingespeist wird, wird die gesamte Wärmemenge von den Unternehmen des Chemieparks abgenommen.

Der Kessel hat eine Dampfleistung von 64,4 t/h und eine Feuerungswärmeleistung von 56 MW. Die Temperatur für das Speisewasser wird 105 °C betragen, die Heißdampftemperatur 400 °C. Mittlerweile hat der Kessel seine Druckprobe erfolgreich bestanden und die TÜV-Abnahme ebenfalls. Der Probebetrieb der Ersatzbrennstoff-Anlage soll im August beginnen. "Die Anlage erfüllt in vollem Umfang die Vorgaben der 17. Bundesimmissionsschutz-Verordnung und entspricht damit strengsten Umweltstandards", sagt Danpower-Geschäftsführer Manfred Schüle.

Die Infrastruktur für das Industriegebiet stellt die P-D ChemiePark Bitterfeld Wolfen GmbH bereit. Sie hat seit 2001 das 1 200 ha große Gelände grundlegend umstrukturiert. Mehr als 230 Mio. Euro flossen in die Infrastruktur und trugen dazu bei, dass große Chemieunternehmen in den letzten Jahren über 3,5 Mrd. Euro in neue Produktions-Anlagen investierten. Rund 360 Unternehmen haben sich dort angesiedelt, und 11 000 Arbeitsplätze sind entstanden. Neben Niederlassungen internationaler Chemiekonzerne, wie Bayer, Degussa, Linde oder Akzo Nobel, haben sich auch junge Firmen angesiedelt, die sich mit innovativen Produkten oder Verfahren einen Platz am Weltmarkt erarbeitet haben. Dazu zählt auch der börsennotierte Solarzellenhersteller Q-Cells.

Der Potsdamer Energiedienstleister Danpower GmbH versorgt unter anderem aus mehr als 350 Heizwerken Wohnungen, öffentliche Einrichtungen und Gewerbebetriebe mit Wärme, Kälte und Strom. Die Danpower GmbH ist mit ihrem Beteiligungsunternehmen BFG Bitterfelder Fernwärme GmbH auch Wärmeversorger in Bitterfeld-Wolfen. Mit 30 Mitarbeitern erzielte das Unternehmen in 2008 einen Jahresumsatz in Höhe von rund 18 Mio. Euro.

 

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