Danpower GmbH stellt Preisgeld aus dem Innovationswettbewerb Berlin-Brandenburg nach Elterninitiative für Kita zur Verfügung
PRÖSEN Eintausend Euro, das ist viel Geld. Doch wie erklärt man das Steppkes zwischen ein bis sechs Jahren? Die Prösener haben es geschickt angestellt.
Die Kita "Spatzennest" in Prösen durfte sich am Donnerstag über einen 1000 Euro-Scheck von der Danpower GmbH, die in Elsterwerda auch das Biomasseheizkraftwerk betreibt, freuen. Doch wie erklärt man das Kindern im Alter von ein bis sechs Jahren. Gespannt schauten sie und warteten auf eine Erklärung, weil ein fremder Mann mit freundlichem Lächeln, eine Fotografin und eine Mutti, Claudia Reuß, am Rand warteten. Die stellvertretende Kita-Leiterin Kerstin Blochwitz fand die passenden Worte: "Wenn man sich bei der Arbeit etwas richtig Gutes einfallen lässt, dann bekommt man schon mal einen Preis. Herr Sebastian Hentschel ist vom Unternehmen Danpower und dort werden Wärme und Energie produziert", erzählte sie. "Die Firma hat einen Preis gewonnen und dafür viel Geld bekommen. Und davon kriegen wir etwas ab. Ist das nicht toll?" Das hatten die Kinder verstanden, wie das lautstarke "Jaaaa" verdeutlichte. Und Sebastian Hentschel hatte kaum etwas auszusetzen an der kindgerechten Erklärung.
Dennoch legte er mit wenigen Worten erklärend nach: "Das Geld ist das Preisgeld aus dem Innovationspreis Berlin-Brandenburg 2013. Die Danpower GmbH aus Potsdam, zu der auch die in Lauchhammer ortsansässige EKT Energie- und Kommunal-Technologie GmbH gehört, ist einer der vier Preisträger gewesen." 135 Unternehmen aus den Bereichen Energie, Gesundheit, Optik, Verkehr sowie Informations- und Kommunikations-technologie hatten sich um den Preis beworben. Das Unternehmen erhielt ihn für die Errichtung eines Biomethan BHKW in Lauchhammer. Hier wird nicht nur die Wärme für die Produktion der Rotorblätter der Firma Vestas erzeugt. Ein Teil der Prozesswärme aus dem Blockheizkraftwerk wird als Heizwärme in der Stadt Lauchhammer genutzt.
Claudia Reuß, Mitarbeiterin bei der Danpower am Standort in Elsterwerda und Mutti des zweijährigen Lennard, hatte erfahren, dass das Geld im Besonderen in Projekte der Kinder- und Jugendarbeit fließen sollte und sich für die Kita "Spatzennest" Prösen darum beworben. Eine vierseitige Bewerbung mit einem Gruppenbild, dazu der ganz spezielle Wunsch – "ein Kletterturm mit Rutsche für die Kleinsten" – überzeugten. Sebastian Hentschel und Claudia Reuß bekamen als Dankeschön ein Lied, einen Tanz und ein von Kinderhänden gestaltetes Bild. "Das Geld ist hier wirklich gut angelegt", meint Vertriebsleiter Hentschel. Kerstin Blochwitz ließ nicht unerwähnt, dass sie sich gern weitere solcher Elternaktivitäten wünschen würde.
Ein Spielgerät für die kleinsten Spatzen in Prösen
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