Eine grüne Wiese mit blauem Himmel und Sonnenschein.

Grundsteinlegung Biogasanlage für Bergarbeitersiedlung

Schon Ende des Jahres wird die Biogasanlage der Danpower GmbH, Sitz Potsdam, ihren umweltfreundlichen Betrieb in Klostermansfeld aufnehmen, um 2009, nach der Einlaufphase, bei gesicherter Leistungsfähigkeit 835 Kilowatt Elektroenergie und 920

Mitteldeutsche Wirtschaft IHK Halle – Dessau Ausgabe 10/08

Schon Ende des Jahres wird die Biogasanlage der Danpower GmbH, Sitz Potsdam, ihren umweltfreundlichen Betrieb in Klostermansfeld aufnehmen, um 2009, nach der Einlaufphase, bei gesicherter Leistungsfähigkeit 835 Kilowatt Elektroenergie und 920 Kilowatt Wärme zu erzeugen. Grundsteinlegung war Ende August im Beisein von Petra Wernicke, Ministerin für Landwirtschaft und Umwelt. Am Bau beteiligt sind ausschließlich Firmen der Region. 3,3 Millionen Euro investierte Danpower, ein mittelständisches, aber überregional wirkendes Energieversorgungsunternehmen. Vor sechs Jahren gegründet, betreibt das Unternehmen bereits mehr als 70 eigene und fremde Heizwerke und versorgt damit über 20 Kommunen, Wohnungsunternehmen, öffentliche Einrichtungen und gewerbliche Abnehmer mit Wärme und Strom. Die einen knappen halben Hektar große Anlage in Klostermannsfeld wird von ortsansässigen Landwirtschaftsbetrieben mit nachwachsenden Rohstoffen wie Mais, Grünschnitt und Getreide von einer Fläche von 350 Hektar beliefert. Während das Biogas energetisch verwertet wird, landet der Biodünger wieder bei den Landwirtschaftsbetrieben. Nutznießer der Biogasanlage, deren technischer Schwesterbetrieb in Bitterfeld zu vollster Zufriedenheit des Betreibers arbeitet, wird die Bergarbeitersiedlung der Benndorfer Wohnungsbaugesellschaft mbH sein. Sie erhält die regenerative Wärme für das bestehende Nahwärmeversorgungsnetz über eine 1400 Meter lange, neu errichtete Rohrleitung, womit dann etwa 65 Prozent der fossilen durch umweltfreundliche Energie ersetzt wird. Die Elektroenergie wird bei Abnahmegarantie für 20 Jahre und einen Festpreis in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist. Einen interessanten Fakt steuerte Ministerin Wernicke zur Grundsteinlegung bei: Während im deutschen Durchschnitt gerade zwölf Prozent des Elektrobedarfs aus erneuerbaren Energieträgern gedeckt wird, sind es in Sachsen-Anhalt bereits 26 Prozent – noch ohne Klostermannsfeld!


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