Märkische Allgemeine.de / ekö / Betreiber: Gesundheit nicht gefährdet
Durch die Verbrennung der Biomasse Holz leistet Danpower sogar einen aktiven Beitrag, um die Umwelt zu schonen, sagt Geschäftsführer Mario Engler. So entstehe dabei im Vergleich zu den Gasanlagen – in denen die Fernwärme für Teltow derzeit produziert wird – deutlich weiniger Kohlendioxid. Das Gas ist mitverantwortlich für die allgemeine Erderwärmung. Abgase und Feinstaub würden jedoch bei der Verbrennung von Holz auf jeden Fall entstehen, erklärte Engler. Ob diese schädlich sind, hänge aber nicht von dessen Beschaffenheit ab, sondern vielmehr von der Art der Verbrennung. Wenn das Baum-Material fast vollständig verbrannt wird – was in Teltow der Fall sein werde – dann entstünden kaum Schadstoffe, die den Teltowern und Kleinmachnowern gesundheitlich schaden könnten, sagt der Geschäftsführer weiter. Alle im Heizwerk entstehenden Feinstaube würden herausgefiltert, damit die Atemwege, und das Herz der Menschen nicht unnötig belastet werden.
Wilhelm Prögel, der Geschäftsführer der städtischen Fernwärmegesellschaft, bezeichnete die Vorwürfe gegen seinen Wärmelieferanten als diskriminierend. Um die Mieter der Teltower Wohnungsbaugesellschaft vor höheren Kosten zu bewahren, deren Heime hauptsächlich mit dem Dampf beheizte werden, hat er sich für eine kostengünstigere Erzeugung von Fernwärme eingesetzt. Die bereits vom Umweltamt genehmigte Anlage, die nun gebaut wird, produziere die Wärme nicht nur billiger, sondern schone gleichzeitig die Umwelt. Dass die Fraktion CDU/Bündnis 90/Grüne nun meint, dass die Gesundheit der Menschen in der Region Teltow gefährdet sei, kann er nicht nachvollziehen. Dass durch die Verbrennung von Holz im künftigen Heizwerk weniger Kohlendioxid ausgestoßen wird als in der derzeitigen Gasanlage, müsste die Fraktion eigentlich freuen, wundert sich Prögel.
TELTOW Den Vorwurf der Teltower Fraktion CDU/Bündnis 90/Grüne, dass Menschen in der Region Teltow künftig schadstoffhaltige Luft einatmen müssen, die bei der Fernwärmeproduktion entsteht (MAU berichtete), weist die Danpower GmbH entschieden zurück. In der Oderstaße in Teltow wird das Unternehmen ein Heizwerk errichten, in dem Holzhackschnitzel verfeuert werden. Mit der dort produzierten Wärme will die Fernwärmegesellschaft Teltow – der Abnehmer des warmen Dampfes – mehr als 4000 Haushalte in der Stadt versorgen.
Holzheizwerk schont die Umwelt
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