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Klimaschutzprogramm 2030

Studie: Einfluss der CO2-Besteuerung und Förderungen auf die Gesamtinvestition

 

Danpower hat in Zusammenarbeit mit dem Energie-Startup USE MY ENERGY die Auswirkungen der Neuerungen aus dem Klimaschutzprogramm 2030 für Bauherren und Eigentümer untersucht und spricht klare Empfehlungen für Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser aus.

Studie: Einfluss der CO2-Besteuerung und Förderungen auf die Gesamtinvestition

Danpower hat in Zusammenarbeit mit dem Energie-Startup USE MY ENERGY die Auswirkungen der Neuerungen aus dem Klimaschutzprogramm 2030 für Bauherren und Eigentümer untersucht und spricht klare Empfehlungen für Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser aus.

Potsdam, 22.06.2020: Das neue Klimaschutzprogramm 2030, das Ende 2019 beschlossen wurde, enthält viele Änderungen, die einen direkten Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit der Wärme- und Stromversorgung eines Objektes besitzen. Um die Auswirkungen der Neuerungen darzustellen und eine Entscheidungshilfe zu bieten, hat Danpower in Zusammenarbeit mit dem Energie-Startup USE MY ENERGY eine Studie durchgeführt. In Abhängigkeit der CO2-Bepreisung und einer potentiellen Förderung (Heizen mit erneuerbaren Energien) wurden verschiedene Energiesysteme in Hinblick auf ihre Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit (CO2-Ausstoß) bewertet. Als Referenzobjekte dienten ein Einfamilienhaus, ein 32-Wohneinheitenblock sowie ein Altenheim.

Die Studie zeigte, dass grundsätzlich ein Interessenskonflikt hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit besteht. Dieser kann durch die gesetzlichen Änderungen nur teilweise aufgehoben werden. Unter Berücksichtigung eines CO2-Preises von 50 Euro/t und der Fördermöglichkeiten resultiert:

  1. Für Einfamilienhäuser sind Erdgaskessel und Fernwärme aus fossilen Energieträgern wirtschaftlich zu präferieren. Zubauten mit erneuerbaren Energien (Photovoltaik, Solarthermie) oder Kraft-Wärme-Kopplung weisen zwar geringere Betriebskosten auf, aber die höhere Annuität wirkt sich negativ auf die Gesamtwirtschaftlichkeit aus.
  2. Für den Wohnblock geht aus dem wirtschaftlichen Vergleich hervor, dass Sole- oder Wasserpumpen zu präferieren sind. Ein bivalenter Betrieb in Kombination mit einem Erdgaskessel wirkt sich zudem positiv aus. Auch der klimafreundliche Holzpelletskessel schneidet im Variantenvergleich gut ab.
  3. Für das Altenheim, mit der größten Abnahmemenge der Vergleichsobjekte, sind eine Kombination aus BHKW und Spitzenlasterzeuger wirtschaftlich zu präferieren. Wärmepumpen schneiden ebenfalls gut ab. Monovalente Versorgungen mit einem fossilen Kessel landen nicht in der Spitzengruppe der Varianten.

Insgesamt zeigt sich: Je größer der Verbrauch, desto eher rentiert sich eine Investition in eine Erzeugungsanlage auf Basis von erneuerbaren Energien oder Kraft-Wärme-Kopplung. Die Investitionsförderung sowie der CO2-Preis unterstützen den Wechsel.

Wirtschaftlich günstige Versorgungen (Erdgas-/Heizölkessel) verzeichnen einen hohen CO2-Ausstoß und sind daher in Hinblick auf die Umweltverträglichkeit nicht zu empfehlen. Erneuerbare und KWK-Zubauten verbessern die CO2-Bilanz. Am besten schneiden die reinen erneuerbaren Wärmeerzeuger ab (Holzpelletskessel und Fernwärme aus erneuerbaren Energien). Wärmepumpen finden sich im Mittelfeld wieder, da sie eine hohe Effizienz besitzen, der Strom jedoch mit einem hohen CO2-Faktor beaufschlagt ist. Es ist festzuhalten, dass die gesetzlichen Instrumente eine finanzielle Wirkung entfalten. Der Konflikt zwischen einer ökologischen und einer wirtschaftlich vorteilhaften Versorgung bleibt jedoch teils bestehen.

Die Ergebnisse der Fallbeispiele lassen sich nicht ohne Einschränkungen übertragen. Beispielsweise ist eine Erzeugerstruktur mit hohen Investitionen bei Einfamilienhaus-Neubauten mit geringem Verbrauch nicht sinnvoll. Objekte mit hohem Energieverbrauch müssen ebenfalls individuell betrachtet werden, da sich hier komplexe Erzeugerkombinationen lohnen können.

Danpower führt dazu eine von der BAFA zugelassene Energieberatung als Einzelfallbetrachtung durch, die sich wiederum mit bis zu 80 Prozent fördern lässt. Diese Beratung ist Voraussetzung für den Erhalt der BAFA-Förderung „Heizen mit erneuerbaren Energien 2020“, die u. a. in der Studie einbezogen wurde.

Über Danpower GmbH, Potsdam:

Danpower gehört zu den führenden Energie-Lieferanten in Deutschland. Die Unternehmensgruppe, mit Hauptsitz in Potsdam, beschäftigt mehr als 400 Mitarbeiter und gehört zur enercity AG. Für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Wärmeversorgung setzt Danpower bei den eigens betriebenen Anlagen auf den Einsatz modernster Technologien und ressourcenschonender Brennstoffe, wie z. B. Biogas, Holzpellets und Restabfälle. Rund 99 % des Stroms und 49 % der Wärme, stammen aus erneuerbaren Energiequellen. Die Kunden aus Wohnungswirtschaft, öffentlichen Einrichtungen, Industrie und Gewerbe profitieren von maßgeschneiderten Energiekonzepten: von der Planung der technischen Anlagen über das Betriebsmanagement bis zur Erfassung der Verbrauchsdaten und zur Abrechnung. Weitere Informationen unter www.danpower.de.

 

Pressekontakt:

Danpower GmbH
Dr. Hartmut Liebisch, Geschäftsführer
Danpower GmbH
Otto-Braun-Platz 1
14467 Potsdam

Mail: hartmut.liebischnoSpam@danpower.de
Tel: +49 (0)331 23782 70
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