Mitteldeutsche Zeitung, Bitterfeld-Wolfen / S. 8 / von Ute Hartling-Lieblang
Während auf der Klimakonferenz in Bali noch diskutiert wird, werde in Bitterfeld schon gehandelt, hieß es gestern bei der Grundsteinlegung für ein modernes Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerk im ChemiePark Bitterfeld-Wolfen. Man muss kein Experte sein, um zu verstehen, wie wichtig es ist, bei der Energieversorgung neue Wege zu gehen. Während die Preise für fossile Brennstoffe derzeit explodieren, wollen PD energy und die Danpower GmbH, eine Tochter der Stadtwerke Hannover, Strom und Wärme aus Siedlungsabfällen gewinnen und schlagen damit zwei Fliegen mit einer Klappe. Müll wird beseitigt und preiswerter Strom erzeugt. Das jedenfalls schwebt den Investoren vor, die mit diesem Angebot den Wettbewerb im ChemiePark entfachen wollen. Neben Solarenergie, Windkraft und Biomasse setzt man jetzt in der Region also auch auf Ersatzbrennstoffe und schafft damit ein Beispiel. Der Bau des Heizkraftwerkes kann den Standort noch attraktiver machen, neue Investitionen anlocken und bestehende Unternehmen stärken.
Neues Kraftwerk / Wettbewerb wird entfacht
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