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Technologie-Treiber in Zuzkunftsfragen

Preisgekröntes Biomethan-Blockheizkraftwerk bei Windflügelhersteller Vestas in Lauchhammer In die Forschung für effiziente Technologien in Produktionsprozessen und das Senken des Kohlendioxid-Ausstoßes in allen Bereichen der Wirtschaft pumpt das Land Brandenb...

Preisgekröntes Biomethan-Blockheizkraftwerk bei Windflügelhersteller Vestas in Lauchhammer

In die Forschung für effiziente Technologien in Produktionsprozessen und das Senken des Kohlendioxid-Ausstoßes in allen Bereichen der Wirtschaft pumpt das Land Brandenburg in der laufenden Förderperiode etwa 40 Prozent der verfügbaren Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Ein außergewöhnliches Projekt ist beim Windflügelhersteller Vestas in Lauchhammer praxiserprobt.

Lauchhammer. Zukunftsfragen bringen Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) in Fahrt. Am gestrigen Dienstag nach Lauchhammer. Letztmalig darf für Brandenburg in der bis zum Jahr 2017 laufenden Förderperiode noch mit den großen europäischen Finanzspritzen gerechnet werden. Der komfortable Solidarpakt läuft aus. Für die Zukunft sind jetzt die Pflöcke einzuschlagen. Effizienztechnologien für die Produktion und Energieeinsparung sollen deshalb neben der Substanzpflege bei Wirtschaftsunternehmen besonders unterstützt werden. Die Technologie-Treiber macht der Wirtschaftsminister mit seiner Innovationstour bekannt: Deshalb hat Christoffers das mit dem Innovationspreis Berlin - Brandenburg 2013 ausgezeichnete Blockheizkraftwerk bei Vestas in Lauchhammer besucht. Das Unternehmen Danpower aus Potsdam, dessen Tochter Energie- und Kommunal-Technologie (EKT) der Fernwärmelieferant in der Stadt ist, und Vestas Blades Deutschland haben dafür eine fruchtbringende Kooperation ins Leben gerufen.

Das Vestas-Kraftwerk wird mit Biomethan-Gas aus nachwachsenden Rohstoffen gespeist, das anschließend auf Erdgasqualität aufbereitet wird. Die für den Trocknungsprozess der Rotorblätter benötigte Hochtemperaturwärme wird aus der Abgaswärme bereitgestellt. Ein Heißwasserpufferspeicher ermöglicht trotz des zyklischen Wärmebedarfs, die Produktion in den Vestas-Werkhallen ganzjährig konstant und damit mit einer hohen Auslastung zu fahren.

Von der Danpower-Innovation zeigt sich Ralf Christoffers beeindruckt: "Hier wird gezeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam nach innovativen und intelligenten Lösungen zu suchen. So haben die beiden Unternehmen es geschafft, Ressourcen und die Umwelt zu schonen und Arbeitsplätze für die Region zu schaffen." Die sei "ein Aushängeschild für Brandenburger Forscher-und Unternehmergeist".

"Als erfolgreiches Unternehmen sind wir durch den Innovationspreis Berlin - Brandenburg enorm motiviert worden, unseren Weg fortzusetzen und weiter in die Entwicklung innovativer Energielösungen zu investieren", sagt Danpower-Geschäftsführer Hartmut Liebisch.

Geforscht wird in Brandenburg erfolgreich, so der Wirtschaftsminister. "Die Industrieanlagen fehlen, um zu zeigen, dass das auch funktioniert", sagt er. Lauchhammer sei "ein Beispiel, das hoffentlich Schule macht".


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